Beratung - Lieferung - Montage - Wartung Rauchwarnmelder nach DIN 14676 Kohlenmonoxidwarnmelder nach DIN 50292 Hörgeschädigten-Zubehör
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Niedersachsen

  • Seit dem 13.4.2012 besteht nach §44 der „niedersächsischen Bauordnung“ in allen Wohnungen die gesetzliche Verpflichtung, Schlafräume, Kinderzimmer und Fluchtwege von Aufenthaltsräumen mit Rauchwarnmeldern auszustatten.

 

  • Hierbei gab es eine Übergangsfrist für Bestandsbauten, die bei uns in Niedersachsen zum 31.12.2015 ausgelaufen ist!

 

  • Verantwortlich für die Ausstattung mit Rauchwarnmeldern (Installation) sind die Eigentümer der Wohnungen / Häuser

 

  • Verantwortlich für die Betriebsbereitschaft sind die Nutzer (Mieter/Pächter/Eigentümer)
Niedersächsische Bauordnung
(NBauO)
Vom 3. April 2012

§ 44

Wohnungen

(1) 

1 Jede Wohnung muss von anderen Wohnungen oder anderen Räumen baulich abgeschlossen sein und einen eigenen abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien oder von einem Treppenraum, Flur oder Vorraum haben. 

2 Satz 1 gilt nicht für Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen. 

3 Werden Wohnungen geteilt, so müssen die Anforderungen nach Satz 1 nicht erfüllt werden, wenn unzumutbare Belästigungen oder erhebliche Nachteile für die Benutzerinnen und Benutzer der Wohnungen nicht entstehen.

(2) 

1 In Gebäuden, die nicht nur dem Wohnen dienen, müssen Wohnungen einen eigenen Zugang haben. 

2 Gemeinsame Zugänge sind zulässig, wenn Gefahren oder unzumutbare Belästigungen für die Benutzerinnen und Benutzer der Wohnungen nicht entstehen.

(3) 

1 Jede Wohnung muss eine Küche oder Kochnische haben. 

2 Küchen und Kochnischen sind ohne Fenster zulässig, wenn sie wirksam gelüftet werden können.

(4)

In Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen oder auf dem Baugrundstück solcher Gebäude muss

  • 1. in ausreichender Größe zur Verfügung stehen.leicht erreichbarer und gut zugänglicher Abstellraum für Rollatoren, Kinderwagen und Fahrräder sowie

  • 2. Abstellraum für jede Wohnung

(5) 

1 In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. 

2 Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. 

3 In Wohnungen, die bis zum 31. Oktober 2012 errichtet oder genehmigt sind, hat die Eigentümerin oder der Eigentümer die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. 

4 Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder in den in Satz 1 genannten Räumen und Fluren sind die Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben, verantwortlich, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. 

5 § 56 Satz 2 gilt entsprechend.

§ 56

Verantwortlichkeit für den Zustand
der Anlagen und Grundstücke

1. Die Eigentümer sind dafür verantwortlich, dass Anlagen und Grundstücke dem öffentlichen Baurecht entsprechen. 

2. Erbbauberechtigte treten an die Stelle der Eigentümer. 

3. Wer die tatsächliche Gewalt über eine Anlage oder ein Grundstück ausübt, ist neben dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten verantwortlich.

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